Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Polizeianwärter

  • Niklas Nebel

    Ursulastraße 21

    023154 Pyrgos


    Altis Police Department

    z.Hd. der Direktion des Altis Police Departments

    Hauptstraße 2

    023434 Kavala



    Sehr geehrte Damen und Herren des APD,


    Hiermit bewerbe Ich mich bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz zum Polizeianwärter. Zu meiner Person: Geboren bin Ich im bayrischem Wülfershausen an der Saale, ein eher ruhig gelegenes Nest mit gerade einmal etwas über 1400 Einwohnern. Mein unterfränkisches Heimatörtchen habe Ich in meinen jungen Jahren nur selten verlassen. Seit meiner Geburt (11.07.2007) hatte die Natur mit ihren frohen Farben und Düften mein Interesse an den einfachen Dingen des Lebens geweckt. So verbrachte Ich einen Großteil meiner Kindheit mit Toben, Spielen und Wandern im Wald. Meine Freunde und Ich, darunter auch mein bester Freund Michael Meier, den Ich schon seit dem Kindergarten kannte, wälzten und rannten dabei oft durch Schlamm und Matsch, weswegen wir häufig Ärger mit unseren Eltern bekamen. Für Michael Meier war Ich teilweise der einzige Freund den er hatte, was er nicht oft erwähnte, da Ich ihn trotzdem oft überzeugen konnte mitzuspielen, verstand Ich mich schon früh als Vermittler und Spaßbringer in der Freundesgemeinschaft. Das Nachahmen von Schlachten mit Stöckern und Mittelalterwaffen, im Winter dann mit Schneebällen und das Nachspielen von Schussgefechten mit Spielzeugpistolen hat mir besonders viel Freude bereitet. Abends haben Ich und meine Eltern, dann meistens historische Dokumentationen geschaut, vor allem die Szenen, die Schlachten zeigten, haben mich förmlich an den Bildschirm gebunden. Daher stammt wahrscheinlich mein reges Interesse am Militär und den taktischen Raffinessen von Truppenkoordinationen. Mit sechs Jahren begann schließlich meine Grundschulzeit. Aufgrund des zusehends stärker durchgetakteten Alltags hatte man nur noch selten Zeit für Verabredungen mit Freunden, meine Eltern überblickten mit strengem Blick meine schulische Laufbahn, folglich verlagerte sich die Priorität meiner täglichen Beschäftigung auf die Bildung. Trotz dessen gefiel mir die anstehende zeitliche Einschränkung auch gleichermaßen. Die neuen Regeln und Vorschriften gaben mir das Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit. Als Ich dann mit Vollendung der vierten Klasse endlich das Rhön-Gymnasium in Bad Neustadt besuchte, sah ich auch wieder öfter meinen alten Kumpanen Michael Meier wieder. Die Jahre vergingen und Ich erkannte, dass mir das Regelbefolgen mehr und mehr zusagte. Die Zeit auf dem Gymnasium neigte sich schnell dem Ende zu. Als Musterschüler betitelt und geehrt, krönte Ich meine schulische Karriere mit einem 1,1er Abitur. Obwohl Ich war nie der Klassenstreber, war jedoch oft im Unterricht bemüht und verarbeitete deswegen wahrscheinlich den Lernstoff einfach besser und schneller als meine Mitschüler. Anhand meiner motivierten Einstellung zum Lernen könnte man nun meinen, dass meine berufliche Laufbahn mir schon klar vor den Augen liegen würde, dem war jedoch nicht so. Ich hatte kein wirkliches Interesse an einem stereotypischen Studium und dem alkoholdurchdrängten Studentenleben was dazu gehören würde. Nein, Ich wollte meiner eigentlichen Leidenschaft nachgehen. Entscheiden musste Ich hier zwischen Militär und Polizei, entschied mich jedoch rasch für ersteres, um den ehrwürdigen Dienst an meinem Land leisten zu können. Folglich ging Ich für die nächsten sieben Jahre zur Bundeswehr, gelangte bis zum Rang des Hauptfeldwebels und lernte im Auslandseinsatz in Afghanistan meine Grenzen kennen. Hier wurden mir noch vorhandene Schwächen aufgezeigt, an denen Ich arbeitete und schließlich wachsen konnte. Bei einer Patrouille, zwei Wochen vor meiner geplanten Heimkehr, gelangte mein Trupp in einen Hinterhalt einer kleiner örtlichen islamistischen Terrorgruppe. Drei meiner Kammeraden wurden bei dem IED-Anschlag tödlich verletzt. Die Anderen lagen blutüberströmt und mit Dreck bedeckt neben sowie auf der Straße. Der ohrenbetäubende Lärm, welcher sich aufgrund der Explosion ergab, lähmte meine Hörorgane für die nächsten Minuten. Taub und umgeben von schreienden Leidensbrüdern kroch ich im Schutz der Nebelwand aus dem aufgewirbelten Staub und brachte mich hinter einer Metallplattenbehausung in Deckung. In diesem Moment, eingekesselt, niedergehalten von Schüssen und praktisch dem Tode überlassen, fasste Ich mir an Herz, sprintete rüber zu unserem umgekippten Schützenpanzer, griff nach den im Munitionslager sich befindenden Granaten, zog den Pin und schmiss diese zu der Mauer auf der anderen Straßenseite, hinter der Ich die Angreifer vermutete. Genau abschätzen wann die Handsprengköpfe hochgingen konnte Ich nicht, jedoch den ausbleibenden Leuchtspuren und Staubaufwirbelungen durch einschlagende Schüsse zu urteilen, musste ich die feindlichen Ziele ausgeschaltet haben. Von Adrenalin beflügelt, sammelte Ich meine Kammeraden zusammen, brachte sie in Sicherheit und rief Verstärkung über das Funkgerät, dass sich im Vorderraum des Fahrzeugs befand, an welches ich vorher nicht gelangte. Dieses Erlebnis prägte mich wie kein anderes. Nach meinem Heimflug kündigte Ich bei der Bundeswehr und verfiel in eine depressive, nicht besonders produktive, arbeitslose Phase. Bei meinen vielen sich anschließenden Fernsehmarathons wurde Ich von meinem alten Freund Michael Meier angerufen. Seit der Oberstufe hatte Ich nichts mehr von ihm gehört, er verschwand aus meinem Leben nach einem Vorfall über den er jetzt kaum sprechen wollte. Überrascht aber zufrieden lauschte Ich ihm. Er erzählte mir von seiner kürzlichen Reise nach Griechenland auf die problemgeplagte Insel Altis. Dabei berichtete er mir auch von seiner spannenden und erfüllenden Arbeit bei der ortsansässigen Polizei. Diese interessanten Neuigkeiten ließen mich heiter und motiviert nach vorne blicken. Unschuldige zu schützen und für Recht und Ordnung zu sorgen, lag in meiner Natur. Endlich hatte ich wieder eine Perspektive. Ohne zu zögern packte Ich meine Koffer, stieg in das nächste Flugzeug, welches mich in die Mittelmeerregion bringen sollte, und landete auf der mir nur aus Erzählungen bekannten Insel. Da mein altes Leben nicht mehr viel zu bieten hatte, versprach dieser Neuanfang eine Möglichkeit zu sein, Menschen in Not dauerhaft helfen zu können. Nun bin Ich schon einige Wochen hier. Angefangen habe Ich als Kellner in einem traditionellen Fischrestaurant. Dieser kleine Schuppen in der Hafenstadt Pyrgos zahlte genug, damit Ich meinen täglichen Bedarf an Lebensmitteln und Versorgungsgütern decken konnte. Herr Meier ließ mich übergangsweise bei ihm Hausen, wodurch Ich mein Geld, zum Glück, nicht für Mietrechnungen ausgeben musste. Jetzt wo Ich mich bereit dazu fühle, meinen Kollegen im Kampf gegen das Verbrechen zu unterstützen, schreibe Ich Ihnen. Im Schutz und der Bestätigung meiner eigenen vier Wänden, bin Ich äußerst erfreut, endlich meine Bewerbung dem APD zukommen zu lassen. Ich hoffe auf eine baldige Rückmeldung Ihrerseits.


    Mit freundlichen Grüßen


    Niklas Nebel



    RL-Teil:


    Ich heiße Henrik, bin 18 Jahre alt (bald 19), komme aus einem überschaubaren Örtchen in Sachsen-Anhalt und mache gerade mein Abitur, welches ich hoffentlich bald beendet haben werde. In meiner Freizeit gehe ich gerne mit Freunden am Wochenende Feiern, treffe mich anderweitig mit diesen oder spiele Fußball. Was ich genau mal studieren will, weiß ich noch nicht ganz, bin aber auch einer normalen Arbeit nicht abgeneigt. Meine Arma 3-Stunden belaufen sich gerade auf 328, von denen ich über 200 auf J4FG verbracht habe. Auf meinem Zivilisten müsste ich über 95 Stunden haben, dazu habe ich bereits bei der UNCDA über 39 Stunden Erfahrung gesammelt. Der Rest war vor dem Wipe. Leider habe ich noch keine Erfahrungen bei der Polizei machen können. Da ich gerade in der Abiturvorbereitung bin, habe ich eigentlich durchgehend Zeit. Wenn die Pflichtstunden noch einmal anstehen, stehe ich jedoch ausschließlich am Nachmittag zur Verfügung, am Wochenende sollte ich aber immer spielen können. Ich bin generell eine sehr offene und lustige Person, deswegen wäre ich bestimmt für etliche Späßchen und ähnliches zu haben. Wie man wohlmöglich schon erkennen konnte im RP-Teil, bin ich privat mit Nick alias Michael Meier befreundet. Da wir in Nachbarortschaften im Real Life leben, wollten wir, dass auch bei der Polizei so verkörpern.


    SteamID: 76561198183606811

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  • Sehr geehrter Herr Nebel,

    ich lade Sie herzlich zu einem Bewerbungsgespräch ein.

    Melden sie sich bitte am Montag den 05.04.2021

    um 19:00 Uhr im Warteraum der Polizei.



    Sollten sie Fragen haben,

    so melden Sie sich bitte im Warteraum der Polizei



    Gez.

    Direktor

    Fips

  • Lukas Fips

    Hat das Label Bewerbungsgespräch ausstehend hinzugefügt
  • Lukas Fips

    Hat das Label von Bewerbungsgespräch ausstehend auf Angenommen geändert